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FM-Transistorsender für 2m

Um mit einem quarzgesteuerten 2m-Transistorsender  eine Leistung von ca. 1 Watt erzielen zu können, genügt eine dreistufige Anordnung. Voraussetzung dafür ist, das ein Quarzoszillator im 48-MHz- oder 72-MHz-Gebiet verwendet wird. So genügt eine einzige Frequenz-Vervielfacherstufe, um die PA auf der Sendefrequenz im 144-MHz-Bereich ansteuern zu können. Auf den Oszillator folgt also lediglich ein Verdoppler bzw. Verdreifacher, dem dann die Endstufe nachgeschaltet ist. Schaltungstechnisch deutlich aufwändiger wie ein Röhrensender dieser Leistungsklasse, vereinfacht sich mit einem solchen Transistorsender dafür der Aufwand bei der Stromversorgung. Eine Gleichspannung von 12 Volt reicht aus, so dass ein solcher Sender hervorragend für den mobilen und portablen Einsatz geeignet ist.

Die gezeigte Schaltung habe ich mehrfach und in unterschiedlicher Weise aufgebaut. Unabhängig von der Bauweise zeigte sie eine überraschend große Nachbau-Sicherheit, sofern auf HF-gerechten Aufbau geachtet wurde (kurze Leitungsführung, hinreichende Abstände zwischen den Schwingkreisen usw.). Am besten arbeitete der Sender in einer Art Kammerbauweise aus zusammengelöteten, beidseitig mit Kupfer beschichteten Epoxydharz Platten, wie sie als Rohmaterial zur Leiterplatten-Herstellung erhältlich sind. In einem Fall ergänzte ich die Schaltung mit einer zusätzlichen PA, so dass etwa 4 Watt HF-Leistung erzielt werden konnten. Diese Stufe war praktisch gleich aufgebaut, wie die letzte Stufe in der gezeigten Schaltung. Lediglich mussten die Schwingkreise etwas anders dimensioniert werden. Als Transistor für solch eine Zusatz-PA in dem damit vierstufigen Sender eignet sich  z.B. der Typ 2SC1971.

Die Modulation solcher Sender war zumeist etwas verzerrt, da der Oberton-Oszillator sich nur recht wenig in der Frequenz ziehen läßt. Es ist dabei aber zu bedenken, dass damals für FM im 2m-Band größere Frequenzhübe gefahren wurden. Zunächst arbeitete man noch mit einem 50-kHz-Raster, dann recht bald für lange Zeit mit einem 25-kHz-Raster. Beim heutigen 12,5-kHz-Raster und den daran angepassten Frequenzhüben lassen sich mit solchen Sendern folglich deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Die Modulations-Qualität lässt sich dabei außerdem durch Einfügen eines NF-Modulationsbegrenzers noch erheblich verbessern, wie ich ihn hier an anderer Stelle vorstelle. Er ist so einzstellen, dass die Begrenzung einsetzt, bevor es zu Verzerrungen durch den Kapazitätsdioden-Modulator kommt.

Infolge der heute höheren Anforderungen an die Reinheit des Sendesignals sollte am Senderausgang solcher Transistorsender ein kombinierter Band- und Tiefpass eingefügt werden. Ansonsten gelangen relativ starke Oberwellen und Reste des 48 MHz-Signals sowie der 96-MHz-Oberwelle davon an die Antenne. Außerdem empfiehlt es sich, einen Verpolungsschutz vorzusehen. Werden Plus und Minus vertauscht, kann das nämlich zur Zerstörung der als Verdreifacher in Basis-Schaltung arbeitenden Treiberstufe führen. In diesem Fall fließt nämlich ein nicht unerheblicher Strom über die Kollektor-Basis-Diodenstrecke des Transistors.

Passende Quarze kann man z.B. bei quartslab.com (UK) bestellen. Es handelt sich um Sonderanfertigungen, die nach eigenen Frequenz-Wünschen hergestellt werden. Man kann die Quarze also für beliebige Sendefrequenzen im 2m-Amateurband bekommen.

 

© Claus Schmidt, DL4CS

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