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Was ist denn hier los?

Was hat denn CB-Funk auf der Seite eines lizenzierten Funkamateurs zu suchen? Ganz einfach: CB-Funk ist eine Funkanwendung für Jedermann. Weshalb sollte das einen Funkamateur nicht interessieren? Rennfahrer werden ja bei ihrem Interesse für Fahrzeugtechnik bestimmt auch nicht ausblenden, dass es viele Menschen gibt, die einen ganz normalen PKW fahren. Und viele Funkamateure haben ihre ersten Funk-Erfahrungen im CB-Funk gesammelt. Außerdem ist die Geschichte des CB-Funks sehr interessant, insbesondere in technischer Hinsicht. CB-Funkgeräte lassen sich für Amateurfrequenzen umbauen und können als Teilespender für Selbstbauprojekte dienen. Ferner kann ihr Studium auch interessante Anregungen für eigene Konstruktionen liefern. Grund genug, hier auch etwas über den CB-Funk zu veröffentlichen!


USA: Geburtsland des CB-Funks

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs entwickelte sich international ein großes Interesse an zivilen Einsatzmöglichkeiten von Radiotechnik und Elektronik. Viele, die als Soldat gedient hatten, waren mit den sogenannten Transceivern in Berührung gekommen. Bei diesen überwiegend für den transportablen Einsatz bestimmten und daher vergleichsweise handlichen Funkanlagen waren Sender und Empfänger in einem Gerät vereinigt... weiterlesen

Billige Walkie-Talkies aus Fernost

Mit der zunehmenden Transistorisierung in der Radio- und Funktechnik fanden die sogenannten Walkie-Talkies zunehmend Verbreitung. Solche einhändig bedienbaren Geräte, welche das komplette Sende-Empfangsgerät einschließlich Batterien, Antenne, Lautsprecher und Mikrofon enthalten, hatte es schon etwas länger beim amerikanischen Militär gegeben... weiterlesen

Die Anfänge des CB-Funks in Deutschland

In Deutschland gab es nach dem zweiten Weltkrieg für den Amateurfunk während der Aufteilung in vier Besatzungszonen zunächst keine rechtliche Grundlage. Mit einfachen Anlagen, üblicherweise bestehend aus einem einfachen Rückkopplungs-Empfänger und einem einstufigen Sender namen mancherorts Stationen trotz Strafandrohung mit selbst erfundenen Rufzeichen den Funkbetrieb auf... weiterlesen

Erlaubt: Mobilgeräte, Heimstationen und "Handquatschen"

Mit der Freigabe von 12 CB-Funk-Kanälen im Jahre 1975 wurde die Benutzung von drei Arten von Funkgeräten für Jedermann erlaubt: Geräte für den Kfz-Einbau, tragbare Geräte sowie Stationsgeräte. Vorraussetzung für den legalen Betrieb war, dass das verwendete Gerät von der Fernmeldebehörde geprüft wurde und im Zusammenhang damit eine mechanisch ins Gehäuse eingeprägte Prüfnummer erhalten hatte... weiterlesen

Verboten: "Export"-Funkgeräte und Nachbrenner

Seit es in Deutschland Funkgeräte für den 27-MHz-Bereich gab, waren im Handel auch Geräte zu finden, deren Benutzung hierzulande verboten war. Anfänglich fügten Händler solchen Angeboten und Werbeanzeigen immer den Hinweis "nur für den Export" hinzu. Tatsächlich wurden solche Geräte, bei denen es sich ja - zumeist in Japan hergestellt - eigentlich um Importe handelte, aber in den seltensten Fällen wieder exportiert... weiterlesen



Was einem beim CB-Funk damals so alles passieren konnte...