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60W-Siemens-Endstufe

In den Halbleiter-Applikationsschriften von Siemens erschien Anfang der 1970er-Jahre der gezeigte Schaltungs-Vorschlag für einen Hifi-Endverstärker. Die Ausgangsleistung betrug bis zu 60 Watt. Die Schaltung zeichnete sich durch eine aufwändige Schutzschaltung für den Kurzschluss-Betrieb aus. Sie bot auch bei einem Dauerkurzschluss noch einen guten Schutz der Leistungs-Transistoren. Außerdem verursachte sie im Gegensatz zu vielen anderen solcher Schutz-Schaltungen nur wenig zusätzliche Verzerrungen. Außerdem war eine Übertemperatur-Sicherung vorgesehen. Nachdem die Schaltung in der Funkschau ausführlich besprochen worden war, erschienen recht bald entsprechende Bausätze. Ein Freund von mir verwendete solche Endstufen für seine rollende Disco. Er lobte die ausgezeichnete Betriebssicherheit dieser Endstufe, hatte seit der Verwendung solcher keine Probleme mehr mit Ausfällen.

Nur wenig später gab es auch Bausätze und Module für eine 120-Watt Version. Bei einer Versorgungs-Spannung von ±38 Volt und zum Teil geringfügig veränderten Bauteilewerten kamen hier jeweils zwei parallel geschaltete End-Transistoren vom Typ 2N4347 zum Einsatz. Eine solche Endstufe verwendete ich in einem Selbstbau-Hybrid-Gitarrenverstärker. Vorgeschaltet war ein Röhren-Vorverstärker mit einer EF86 und einer ECC83. Die EF86 diente als Eingangsstufe. Das erste System der ECC83 war als Spannungs-Verstärker geschaltet, um die Verluste des Klangregel-Netzwerks auszugleichen. Das zweite System arbeítete als Kathodenfolger, um den Ausgang der Röhrenschaltung gut an den Eingang dieser Endstufe anzupassen. Auch bei mir erwies sich diese Endstufe als äußerst zuverlässig.

Der Vollständigkeit halber hier Hinweise zum Abgleich und Nachbau. Mit dem 250Ω-Trimmer wird die Spannung am Lautsprecher auf exakt Null Volt justiert (sogenannter Null-Offset-Abgleich). Der 1kΩ-Trimmer dient zum Abgleich des Endstufen-Ruhestroms. Hierzu ist der Kollektor-Anschluss des oberen BD130 aufzutrennen, um einen Strommesser einfügen zu können. Es wird dann ohne vorhandenes Eingangssignal ein Strom von etwa 100mA eingestellt. Anstelle des BD130 sind übrigens auch die Typen BD183 oder 2N3055 einsetzbar. Bei letzterem gab es jedoch zeitweise relativ große Qualitäts-Unterschiede, welche im Extremfall sogar die Betriebssicherheit dieser Endstufe in Frage stellen konnten. Mit guten Markenprodukten (z.B. RCA) gab es solche Probleme nicht.

 

© Claus Schmidt, DL4CS

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