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FM-Röhrensuper für 2m

Auf den Erfahrungen meines 10m-Röhrensupers basierend, baute ich später ebenfalls in Röhrentechnik einen quarzgesteuerten Doppelsuperhet-Empfänger für das 2m-Band. Für den Eingangsteil verwendete ich die im UKW-Teil von Röhrenradios überwiegend anzutreffende ECC85. Das eine System arbeitete als HF-Vorstufe in Gitterbasis-Schaltung, während das andere System als additiver Mischer in Kathodenbasis-Schaltung fungierte. Die Verwendung der Eingangsschaltung vom 10m-Empfänger schied aus, da sie im 2m-Gebiet zu großes Rauschen produziert hätte. Mit der ECC85 konnte eine brauchbare Empfindlichkeit erreicht werden. Das an meinem damaligen Standort gut 10 km entfernte Stadtrelais ließ sich mit einer einfachen Lambda-Viertel-Antenne nahezu rauschfrei empfangen.

Der Quarzoszillator arbeitete mit einer EF184, die ebenfalls im Bild-ZF-Teil alter TV-Geräte gebräuchlich war. Im Gegensatz zur EF-183 handelt es sich nicht um eine Röhre mit ausgeprägten Regel-Eigenschaften, was an dieser Stelle ja auch nicht benötigt wurde. Das Schirmgitter der EF184 wirkte als Hilfsanode, mit welcher auch diese Schaltung als Pierce-Oszillator schwang. Der Schirmgitterkreis war dazu auf etwa 45 MHz abgestimmt, so dass entsprechende Oberton-Quarze verwendet werden konnten. Solche waren seinerzeit sehr gebräuchlich, man benötigte sie unter anderem für das seinerzeit weit verbreitete 2m-Portabelgerät Trio TR2200. Der Andodenkreis der EF184 war auf die dreifache Frequenz, also etwa 135 MHz abgestimmt, welche der Mischstufe zugeführt wurde. In dieser Weise konnte die EF184  also zugleich als Verdreifacher für das Oszillatorsignal verwendet werden.

Im an die Eingangschaltung anschließenden Doppelsuper-ZF-Teil bewerkstelligte ich die Ummischung von der ersten ZF von 10,7 MHz auf die zweite ZF von 455 kHz in der schon von meinem 10m-Superhet bekannten Weise mit der ECH81. Die darauf folgende erste ZF-Stufe meines 2m-Doppelsupers war ebenfalls gleichartig aufgebaut, wie bei meinem 10m-Empfänger. Daran fügte sich eine weitere ZF-Stufe an, welche die für FM-Demodulation benötigte hohe Leerlaufwerstärkung ermöglichen sollte. Sie steuerte meine erste Version eines mit jeweils einem  japanischen ZF- und Oszillatorkreis realisierten FM-Demodulators an, der zu diesem Zeitpunkt noch als Phasendetektor ausgeführt war. Ähnliche Schaltungen übernahm ich später auch für meine selbst konstruierten Transistor-Empfänger bzw. für den Umbau von vorhandenen AM-Empfängern für FM. Die Verstärkung dieses FM-ZF-Teils war ausreichend, um bei nicht vorhandenem Signal das Eingangsrauschen NF-seitig zu einem lautstarken Leerrauschen werden  zu lassen, welches je nach Signalstärke bei vorhandenem Träger mehr oder weniger verschwand.

Zu einem Röhrengerät passend, schloss ich an den ZF-Verstärker-Anschluss für die Abstimmanzeige bei meinem 2m-Empfänger ein magisches Band vom Typ EM84 an. Als NF-Teil verwendete ich für meine Empfänger jeweils eine ECL86 in Standard-Beschaltung. Passende Ausgangstrafos stammten aus Grundig-Tonbandgeräten der Serien TK14 bzw. TK17. Es handelte sich um getränkte Ausführungen, so dass sie vom Rostfraß verschont blieben.

 

 

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